Die Tage die ich bei Will und Jen in Athenry verbracht habe, waren ein wunderschöner Start in Irland. Ich habe mit Jen die ganzen niveaulosen Shows wie The X Factor, Perfektes Dinner & Fat Families: Second Help geschaut, Will hat mir den Unterschied zwischen American Football und Rugby erklärt und mit einem Glas Wein vor dem warmen Kamin haben wir einige gute Filme aus ihrer DVD-Sammlung gesehen. Es gab Irish Breakfast, literweise Tee, einen Spieleabend mit Jen's Mum und Granny, Kochabende, Spaziergänge am Meer und viel Übung für mein Englisch. Die beiden sind wirklich ein liebenswertes witziges Pärchen und ihr Hund Ceasar ist eines der fröhlichste Wesen die es gibt. Ich freue mich darauf mit Will zusammen zu arbeiten und werde in auch Zukunft hoffentlich noch viel mit Jen unternehmen.
Samstag, 17. September 2011
Donnerstag, 15. September 2011
Der Alles entscheidende Tag
09/08/11 war das Datum, das über alles entscheiden konnte und das tat es auch.
Der Tag begann neblig und nass an den Cliffs of Moher. Dort hätten wir das sehen sollen:
Der Tag begann neblig und nass an den Cliffs of Moher. Dort hätten wir das sehen sollen:
„Mann sucht Frau“
- Der Heiratsmarkt von Lisdoonvarna ist in der ganzen Welt berühmt, nicht nur für die Festivitäten, die für vier Wochen Partystimmung versprechen, sondern weil so mancher Single sich insgeheim erhofft, vielleicht doch noch den Partner fürs Leben zu finden. Wer keine allzu hohen Ansprüche stellt, könnte auch durchaus fündig werden. -
So beginnt eine Themenseite in meinem Reiseführer, die ich zufällig schon mal vor Reiseantritt aufgeschlagen hatte. „Irgendwo hab ich das doch schon mal gehört“ - Matchmaking Festival... Ja es hatte uns zufällig im September nach Lisdoonvarna verschlagen und unsere anfängliche Verwunderung über Countrymusik in Pubs und dazu tanzende Rentner, die sich auf eine eher verzweifelte Art rausgeputzt hatten, verwandelte sich in Amusement.
- Das Festival blickt auf eine mehr als 200-jährige Tradition zurück - heißt es weiter - und war ursprünglich ein Erntefest und Jahrmarkt. Im September wenn die Landarbeit getätigt war, kamen die Bauern nach Lisdoonvarna... Traditionsgemäß durften die Bauern auf den winzigen Höfen so lange nicht heiraten, bis auch das letzte Familienmitglied auf dem Anwesen ein Aus- oder Unterkommen gefunden hatten. Das Heiratsalter war dementsprechend recht hoch. Auch heute noch suchen gerade Landwirte, die es ohnehin schwer haben, eine Gefährtin zu finden, hier eine Frau für Hof und Bett. Gefragt sind bei den ernsthaften Bewerbern jenseits der fünfzig vor allem Witwen mit Besitz oder zumindest Frauen ohne große romantische Ansprüche. Die Händler auf dem ursprünglichen Erntemarkt, die sich um die Heiratsvermittlung gekümmert hatten, sind längst durch professionelle Heiratsvermittler ersetzt worden. -
Wer noch mehr darüber lesen möchte: www.matchmakerireland.com
So beginnt eine Themenseite in meinem Reiseführer, die ich zufällig schon mal vor Reiseantritt aufgeschlagen hatte. „Irgendwo hab ich das doch schon mal gehört“ - Matchmaking Festival... Ja es hatte uns zufällig im September nach Lisdoonvarna verschlagen und unsere anfängliche Verwunderung über Countrymusik in Pubs und dazu tanzende Rentner, die sich auf eine eher verzweifelte Art rausgeputzt hatten, verwandelte sich in Amusement.
- Das Festival blickt auf eine mehr als 200-jährige Tradition zurück - heißt es weiter - und war ursprünglich ein Erntefest und Jahrmarkt. Im September wenn die Landarbeit getätigt war, kamen die Bauern nach Lisdoonvarna... Traditionsgemäß durften die Bauern auf den winzigen Höfen so lange nicht heiraten, bis auch das letzte Familienmitglied auf dem Anwesen ein Aus- oder Unterkommen gefunden hatten. Das Heiratsalter war dementsprechend recht hoch. Auch heute noch suchen gerade Landwirte, die es ohnehin schwer haben, eine Gefährtin zu finden, hier eine Frau für Hof und Bett. Gefragt sind bei den ernsthaften Bewerbern jenseits der fünfzig vor allem Witwen mit Besitz oder zumindest Frauen ohne große romantische Ansprüche. Die Händler auf dem ursprünglichen Erntemarkt, die sich um die Heiratsvermittlung gekümmert hatten, sind längst durch professionelle Heiratsvermittler ersetzt worden. -
Wer noch mehr darüber lesen möchte: www.matchmakerireland.com
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Montag, 12. September 2011
The Ring of Kerry
Am 07.09.2011 haben wir wohl die meisten Kilometer zurückgelegt. Im Pub am Abend zuvor wurde uns nahegelegt unbedingt den Ring of Kerry zu fahren. Das ist eine Route entlang beeindruckender Klippen in Irland. Es gab dort auch eine Menge Kühe, also bilde ich mir mal ein das die irische Butter KerryGold nur von diesen kommt ;)
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| Route vom 07.09.2011. Die Punkte C D E F G sind der Ring of Kerry |
„So, where are you from?“
„We are from Germany.“
„Yeah, everybody has his problems...“
So begann unsere erste längere Konversation mit einem irischen Pub-Urgestein.
An unserem ersten Abend in Irland verschlug es uns nämlich in den kleinen Ort Blarney bei Cork.
Ja, am 06.09. hatte ich Irland endlich erreicht. Da lag sie vor mir, die grüne Insel, auf der es andauernd regnet. Und das ist die Wahrheit; es ist sehr grün und sehr regnerisch. Das Wetter wechselt andauernd und schnell. So begann zuerst einmal die Touritour mit der Familie.
„Yeah, everybody has his problems...“
So begann unsere erste längere Konversation mit einem irischen Pub-Urgestein.
An unserem ersten Abend in Irland verschlug es uns nämlich in den kleinen Ort Blarney bei Cork.
Ja, am 06.09. hatte ich Irland endlich erreicht. Da lag sie vor mir, die grüne Insel, auf der es andauernd regnet. Und das ist die Wahrheit; es ist sehr grün und sehr regnerisch. Das Wetter wechselt andauernd und schnell. So begann zuerst einmal die Touritour mit der Familie.
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Sonntag, 11. September 2011
Au revoir Paris
Am 05.09. sind wir von Paris nach Cherbourg gefahren, einer Hafenstadt in Frankreich. Bevor die Fähre abgelegt hat, war ein wenig Zeit, also hab ich ein paar Fotos geschossen um die Zeit totzuschlagen. Die Stadt ist, zumindest vom Hafen aus, schön anzusehen. Wir waren nicht wirklich dort. Unsere Fähre war zum Glück recht komfortabel; wir hatten eine große Kabine. Die Überfahrt jedoch war etwas hart, der Atlantik hatte starken Wellengang. Es war unmöglich gerade zu laufen.
Ich fühlte mich 18 Stunden lang betrunken...

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Bonjour Paris
Ich möchte gar nicht mehr viel über Paris schreiben, aber noch ein paar Eindrücke übermitteln. Deswegen habe ich eine kleine Collage von all den Plätzen, die wir in der kurzen Zeit besuchen konnten, zusammengestellt. Paris ist es auf jeden Fall wert, mit mehr Zeit erlebt zu werden; es war bestimmt nicht das letzte mal in meinem Leben, dass ich dort war.

